Institutsbibliographie

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Die ZBSport testet den Aufbau einer Institutsbibliographie zusammen mit dem Psychologisches Institut der Deutsche Sporthochschule Köln.

  1. Das Psychologisches Institut der Deutschen Sporthochschule Köln pflegt seine Veröffentlichungen, Literatur und Abstracts nur noch an einer Stelle bzw. mit einer Software (Citavi).
  2. Die Zentralbibliothek erhält Zugriff auf diese Daten und verarbeitet diese weiter.
  3. Sie erstellt daraus automatisch HTML-Seiten für den Webauftritt des Instituts und stellt die Literatur- und Publikationsdaten (teilweise?) im SportPiloten und der ViFa-Sport weltweit zur Recherche zur Verfügung.
  4. Das Projekt sollte spätestens Mitte September 2010 abgeschlossen sein, aber wegen der späten Veröffentlichungen von Citavi 3 (Dezember statt Juni), wird es wohl Februar 2011 werden, bis wir im Produktionsbetrieb sind.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Arbeitsersparnis beim Psychologischen Institut. Literatur wird nur noch an einer Stelle gepflegt. Homepage, Literaturlisten etc. d.h. abgeleitete Produkte werden automatisch erzeugt.
  • Die ZBSport kann Literatur in SportPilot und ViFa-Sport nachweisen.
  • Das Projekt ist ausbaufähig.

Überlegt werden muss, ob und wie andere Literaturverwaltungsprogramme, wie z.B. Endnote und RefManager, die an der Hochschule verwendet werden, eingebunden werden können. Aber über Exporte zu BibTex, könnte auch das gehen.

Projektstand am 10. Februar 2012:

  • 20.06.2011 Wir richten diese Woche das Laufwerk (Freigabe auf einem Server des IuK ein). Dann kann ein erster Test stattfinden.
  • 31.01.2011 Absprache mit dem Psychologischem Institut. Die Zentralbibliothek kümmert sich jetzt darum, dass die Bibliothek über ein (virtuelles) Laufwerk, welches im Institut sichtbar wird auf die BibTeX-Daten von Citavi zugreifen kann. Das Psychologische Institut klärt, welches Kennzeichen verwendet wird, um Datensätze zu markieren, die von der Bibliothek verarbeitet und angezeigt werden sollen. In Frage kommt z.B. ein bestimmtes Schlagwort. Diese ``Filterung'' ist notwendig, weil in der Gesamt-Citavi-Datei des Instituts auch Veröffentlichungen sind, die für Dissertationen o.ä gebraucht werden und die nicht in der Veröffentlichungsliste auftauchen sollen.
    Schön wäre es auch, wenn wir auf die PDFs, die vielfach an den Zitaten hängen in der Bibliothek Zugriff hätten und diese auch weltweit zugänglich machen dürfen. Wie bzw. ob das geht, ist zu klären (Urheberrecht, Open Access).
    Es wäre klug, wenn für das interne Punktesystem der Hochschule ein Citavifeld, welches für alle Veröffentlichungstypen zur Verfügung steht genutzt werden könnte. Aus der BibTeX-Datei kann dann eine entsprechende Excel-Datei (o.ä.) z.B. für das Rektorat produziert werden. Diesbezügliche Anforderungen sind noch zu klären. Möglich ist da vieles.

  • 30.12.2010 Ich habe einen Beispielentwurf fertig. Er wird automatisch per perl-Skript aus der BibTeX-Datei erzeugt, die Citavi produziert. Der Rest ist etwas Technik und eine Verfeinerung der Entwürfe zusammen mit den Fachleuten der Institute.
  • 29.12.2010 Der automatische BibTex-Export klappt problemlos. Die Analyse der BibTeX-Datei mit perl jetzt auch. Der nächste Schritt ist der Export in HTML, in Excel und für den SportPiloten. Es geht vorwärts.
  • 21.12.2010 Ich habe nun die Citavi3-Datei des psychologischen Instituts zur Bearbeitung und Analyse. Jetzt muss ich die Citavi-Datei ``knacken''. Ich schreibe dazu eine EMail an Citavi und bitte um Infos zu Datenmodell. Das könnte die Sache insgesamt sehr abkürzen.
    Ein langes Telefonat mit Citavi über das Datenmodell. Statt die Citavi-Datei auszulesen und dann die Titel zusammenzubauen, geht vielleicht einfacher eine Funktion: Exportieren vor Speichern zu nutzen. Beim jeden Schließen von Citavi kann so ein Export in eine BibTeX-Datei erfolgen. Das kürzt die Sache ab!! Das probiere ich als erstes mal aus!
  • 08.12.2010 Ich installiere CITAVI 3, spiele einen Schlüssel der CampusLizenz ein und kann nun Citavi2-Daten bearbeiten. Ich installiere DBD::SQLite aus CPAN und beginne damit die Datenstruktur von Citavi3 zu entschlüsseln.
    Wegen dem langen Warten auf Citavi 3 sind jetzt da, wo wir schon im April sein wollten. Aber immerhin kann ich jetzt endlich arbeiten!
  • 22.11.2010: Citavi ist in der Version 3.0 auf der Homepage von Citavi angekündigt. Jetzt kann es losgehen.
  • 31.08.2010: Die ``wenigen Wochen'', die am 25.05.2010 angekündigt waren, sind wohl vorbei. Citavi 3.0 ist immer noch nicht da ...
  • 07.06.2010: Gespräch mit Ulrike Wigger. Ich berichte von dem Projekt. Sie stellt für nächste Woche Templates bzw. HTML-Seiten in Aussicht, die Auskunft geben, wie Literatur auf Portal- oder Institutsinternetseiten dargestellt werden sollen. Diese Seiten erzeugt das Projekt dann aus der Datenbank.
    Ich prüfe, ob Forschungsberichte mit Literaturzitaten oder einfach nur Hierarchien in Citavi erfasst werden können und ich prüfe, ob der DSHS-Literatur-Gewichtungsfaktor in Citavi erfasst werden kann.
  • 25.05.2010: Kontaktaufnahme mit Citavi (http://www.citavi.com/).
    Citavi sagt:
    In Citavi 3 ändert sich das Datenbankformat von Access auf SQLite. Ich denke, es würde sich also lohnen auf die neue Version zu warten, wenn Sie direkt auf die Datenbank zugreifen wollen.
    Die Beta-Version von Citavi 3 erscheint in wenigen Wochen; ich werde Sie bei Verfügbarkeit umgehend informieren.

    Wir warten also auf Citavi 3.
  • 23.04.2010: Test der Analyse einer Citavi-Datenbank des Instituts mit perl war erfolgreich. Die Datenbank (Access) kann gelesen werden.

Links:

Ansprechpartner:
Dr. Florian Seiffert
Zentralbibliothek der Sportwissenschaften
Deutsche Sporthochschule Köln
D-50927 Köln
EMail: seiffert@dshs-koeln.de
Tel. 0221 4982-3260